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Theater

Theaterpreis Berlin

Der diesjährige Theaterpreis Berlin wird an Nele Hertling verliehen. Nele Hertling wird für ihre Verdienste für das Theater, insbesondere für ihre Leistungen als Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin und für die Gründung mehrerer Förderfonds und Netzwerke, geehrt.

In der Jurybegründung heißt es: "Seit über 60 Jahren transformiert Nele Hertling Berlin. Durch radikal zeitgenössische Kunst und Künstler*innen, deren selbstbestimmte und eigensinnige Arbeit sie unterstützt, ermöglicht, fördert und begleitet. Für die sie Räume und Möglichkeiten, Kontinuitäten und Wirksamkeit schafft. Und für die sie Kulturinstitutionen, Festivals, Förderfonds, Netzwerke und Partnerschaften erfunden, initiiert, gegründet oder umdefiniert hat." Zur Preisjury gehören Theresa Luise Gindlstrasser, Matthias Pees, Prof. Dr. Matthias Warstat, Nora Hertlein-Hull und Carolin Hochleichter.

Der Theaterpreis Berlin ist erstmalig 1988 aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Berliner Theatertreffens vergeben worden. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird seither jährlich im Rahmen des Theatertreffens in Berlin von der Stiftung Preußische Seehandlung verliehen und dient der Auszeichnung einer Person oder mehrerer Personen, die sich in besonderer Weise durch ihr Lebenswerk oder herausragende Einzelleistungen um das deutschsprachige Theater verdient gemacht haben.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des 61. Theatertreffens vom 02. bis 19. Mai 2024 im Haus der Berliner Festspiele statt. Die Anmeldung ist ab 05.04.2024 unter www.stiftung-seehandlung.de/veranstaltungen möglich.

Foto: Nele Hertling (c) Inge Zimmermann
Literatur

Berliner Literaturpreis

Der diesjährige Berliner Literaturpreis wird an die Schriftstellerin Felicitas Hoppe verliehen. Ihre "Sprachkunst verbindet federleichten Humor mit tiefstem Ernst, wilde Fabulierlust mit scheuem Interesse an einer Welt, die es mit den Menschen häufig nicht gut meint. Am Zustand der Wirklichkeit kann auch Felicitas Hoppes erfindungsreicher Realismus nichts ändern. Der Zauber ihrer Erzählungen aber liegt darin, dass sie uns mit dem Schwung ihrer Texte, dem Takt ihrer Sprache und der Energie ihrer Worte dazu ermuntert, den Mut und die Zuversicht nicht zu verlieren", heißt es in der Jurybegründung. Zur Preisjury gehören Dr. Maike Albath, Prof. Dr. Michael Gamper, Cornelia Geißler, Dr. Sonja Longolius und Prof. Dr. Steffen Martus.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung ist verbunden mit einer Berufung auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und wird am 05. März 2024 feierlich durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, im Roten Rathaus überreicht. Die Laudatio hält Dr. Roxanne Phillips.

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Wenn Sie auf die Warteliste aufgenommen werden wollen, melden Sie sich unter post@stiftung-seehandlung.de

Felicitas Hoppe (c) Ekko von Schwichow
Kunst
Förderung
Eberhard Roters

Stipendium für
Junge Kunst

Die Künstlerin Marie Salcedo Horn erhält das mit 15.000 Euro dotierte Eberhard Roters-Stipendium für Junge Kunst 2024.

Salcedo Horn, geboren 1995, studierte als Meisterschülerin bei Professorin Christine Streuli Bildende Kunst an der Universität der Künste. Die Künstlerin bewegt sich in den Feldern der Performance, Installation, Malerei und Zeichnung. Taktile Erfahrungen sowie die eigene Körperlichkeit und Materialität spielen in der Arbeit von Marie Salcedo Horn eine übergestellte Rolle.

Die öffentliche Verleihung des Stipendiums findet in der Berlinischen Galerie am Dienstag, den 10.12.2024 um 19.00 Uhr statt.

Kunst
Förderung
Friedlieb Ferdinand Runge

Preis für
un­konventionelle
Kunst­vermittlung

Der Friedlieb Ferdinand Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung wird seit 1994 von der Stiftung Preußische Seehandlung vergeben. Der Namensgeber, Friedlieb Ferdinand Runge (1794-1867), gehörte als Wissenschaftler und Künstler zu den bedeutendsten und originellsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.

Mit dem Preis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die als Kunstschaffende oder als Anstifter von Kunst ihr Leben in den Dienst der Kultur gestellt haben und die auf außergewöhnliche Weise, inhaltlich und formal nicht den eingefahrenen Spuren folgend, das künstlerische Schaffen und das kulturelle Leben im deutschsprachigen Raum entscheidend bereichert haben. Zugleich sollen neue künstlerische Aufgaben und Werke initiiert werden.

Literatur

Rahel Varnhagen von
Ense-­Medaille

Die Rahel Varnhagen von Ense-Medaille erinnert an die Berliner Schriftstellerin Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833), die zu ihrer Zeit einen der bedeutendsten literarischen Salons führte und sich auf herausragende Weise für die Literatur ihrer Zeit und Zeitgenossen einsetzte.

Die Rahel Varnhagen von Ense-Medaille dient der Auszeichnung von Persönlichkeiten und in Berlin ansässigen Gruppen und Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Förderung des literarischen Lebens in Berlin verdient gemacht oder die sich in ihrem literarischen Werk in besonderem Maße mit Berlin in Geschichte und Gegenwart auseinandergesetzt haben.

Aktuell
Literatur
Kunst
Förderung

»Don’t Look Back« Ein Literaturfestival aus Rumänien & der Moldau

Veranstaltungsdatum: 26. Februar - 02. März 2024

Ort: Literaturhaus Berlin und im Kino Babylon Mitte

Aktuell
Förderung
Kunst

Anna Schapiro: Offene Geheimnisse

Kunstprojekt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

28. Juli 2023 - 31. Dezember 2024

Anna Schapiro (c) Katja Hentschel
Wissenschaft
Förderung
Kunst
Literatur

40 Jahre Stiftung Preußische Seehandlung

Vom 21. bis 23. September fanden die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Stiftung Preußische Seehandlung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Sitz der historischen Seehandlung, statt. An den drei Festtagen wurde der Berliner Literaturpreis an Lutz Seiler, die Rahel Varnhagen von Ense-Medaille an Dr. Christoph Links und der Jubiläumspreis für Wissenschaft an PD Dr. Agnieszka Pufelska vergeben. Die Abendveranstaltungen wurden durch ein vielfältiges Tagesprogramm umrahmt.

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Fotos: Katja Hentschel

Aktuell
Literatur

Sonderedition text+kritik »SALZ + WACHS – Literaturförderung und die Kunst der Vielfalt«

Anlässlich des 40. Stiftungsjubiläums erschien im August 2023 die Sonderedition »SALZ + WACHS – Literaturförderung und die Kunst der Vielfalt«.

Literaturpreise, Stipendien und Dozenturen, Lesereihen und Festivals – die Förderung von Literatur als wesentlicher Bestandteil unserer Kultur, in der sich unsere Gesellschaft widerspiegelt und durch die sie geprägt wird – sind unverzichtbar. Aber wie leben Autorinnen und Autoren mit Stipendien und Auszeichnungen, wie verändern diese ihr Schreiben oder ermöglichen es erst? Was ist kanonbildend an der Hervorhebung Einzelner und ihrer Werke durch Preise oder wo wird diese selbst zum Thema? Verschiedene, auch kritische Stimmen aus Wissenschaft und Literatur geben Einblicke in die Geschichte und die Praxis der Förderungskultur, unternehmen eine Bestandsaufnahme und versuchen einen Ausblick auf die Zukunft.

Das Cover der Veröffentlichung