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Kunst
Förderung

Rückblick: Friedlieb Ferdinand Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung an Prof. Bernhard Leitner

Veröffentlicht am 10 Juli 2024

Der Kulturstaatssekretär André Schmitz verlieh am 15. Februar in der Berlinischen Galerie. Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, den „Friedlieb Ferdinand Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung“ 2007 der Stiftung Preußische Seehandlung an den österreichischen Ton-Raum-Künstler und Autor Bernhard Leitner.

Der 1938 in Feldkirch geborene Bernhard Leitner studierte Architektur in Wien. Ab 1968 lebte er in New York City, war zunächst Urban Designer im Stadtplanungsamt und lehrte danach bis 1981 als Associate Professor an der New York University. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Berlin lebt Leitner heute in Wien, wo er eine Professur für Medienübergreifende Kunst an der Universität für angewandte Kunst inne hat. Seine zahlreichen Ausstellungen, u.a. in New York, Paris, Venedig, Wien, auf der Documenta und nicht zuletzt in Berlin, weisen ihn als einen international renommierten Künstler aus.

Friedlieb Ferdinand Runge-Preis 2007 © gezett

BEGRÜNDUNG DER JURY

Selbst ausgebildeter Architekt prägte er in den späten sechziger Jahren das Konzept einer „Ton:Raum“-Architektur, einer durch Klangbewegungen entstehenden, sinnlich-akustisch erlebbaren Architektur und entwickelte dieses Konzept in immer neuen Objekten, Skulpturen, Architekturen und urbanen Gestaltungen weiter. Er gilt als Pionier auf diesem neuen Gebiet der Kunst. Parallel zu seinem künstlerischen Schaffen hat Bernhard Leitner außerordentliche Verdienste auf dem Gebiet der Kunstvermittlung.

Die Jurorin: Dr. Nike Wagner